Pfronten 23.06.2012 Solo für "den Trainer"

Pfronten Bike Marathon 23.06.2012

8. Mountainbike-Marathon Pfronten

Pfronten/Weissach i.T. Am 23.06.2012 wurde es für Stefan ernst. Nachdem er letztes Jahr wegen einer starken Erkältung nicht mitfahren konnte, freute er sich dieses Jahr umso mehr am 8. Pfronten-Marathon mit fahren zu können. Gemeldet hatte er sich für die Marathondistanz über 53 km und 1900 hm.

Los ging’s um 10.15, knapp 400 Starter stellten sich bei bestem Marathonwetter an den Start. Nach dem Startschuss ging`s zügig auf der breiten Bundesstraße los, bis sich das Starterfeld nach einem scharfen Rechtsknick auf eine schmale Schotterpiste einfädeln musste. Am Fuße der Breitenbergauffahrt ging´s dann wieder für die Marathonis rechts runter nach Pfronten. Zügig ging’s weiter bis Pfronten-Kappel wo der erste große Anstieg zur Kappler-Alm aufwartete. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer an der Strecke und der schon von weitem hörbaren Rockmusik der Kappler-Alm waren die Anstrengungen rasch ausgeblendet und die der Berg schmolz regelrecht unter den Reifen dahin. Nach dem Auffüllen der Trinkflaschen und einer kleinen Stärkung ging’s weiter zum Sportheim Edelsberg, wo es dann nochmals in Richtung Alpspitz hoch ging, bevor es dann auf einem verblockten steilen Trail rüber zur Fichtelhütte ging. Hier zeigten dann die Profis wie es ging. Die Mittelfeld-Amateure schoben den steilen Steig in einer Reihe nach oben, als plötzlich wie aus dem nichts die beiden führenden der Extremstrecke, Matthias Bettinger und Andreas Strobel (beide Team Centurion-Vaude) das Feld von hinten aufrollten, und wie zwei Gazellen über Stock und Stein den steilen und verblockten Trail, an den staunenden Schieblingen vorbei nach oben sausten. An der Fichtelhütte ging es dann auf einer langen und rasanten Abfahrt runter ins Vilstal. Wo die zweite Tankstelle auf die Sportler wartete. Nach einer weiteren Flüssigkeitsaufnahme ging’s dann auf einer knackigen Schotterpiste, hoch ans Himmelreich bevor es dann auf einer verblockten und anspruchsvollen Abfahrt runter ins Achtal ging. Danach folgte eine etwas entspanntere Passage entlang der Ach zur dritten Verpflegungsstelle, wo vorsorglich nochmals gut Flüssigkeit aufgenommen und der Blutzuckerspiegel ordentlich nach oben gepuscht wurde. Denn kurz danach folgte das Highlight des Marathons, die Auffahrt zum Breitenberg mit ca. 600 Hm. An den Breitenbergtrommlern und etlichen von Krämpfen geplagten Bikern vorbei, kam Stefan oben an, mit der freudigen Gewissheit dass heute sein Tag war. Nach einer rasanten und nicht ganz ungefährlichen Abfahrt kam er dann mit 3:58:23 Std als 259ter am Ziel an. Sein Ziel war unter 4,5 Std. zu fahren, was er mit dieser persönlichen Bestzeit, weit übertroffen hatte. Nächstes Jahr möchte er wieder mit fahren, mit dem Ziel, diese Zeit wieder zu verbessern.

Einen besonderen Dank auch, an alle Mitwirkenden vom Sportpool Pfronten, sowie den vielen Zuschauern an der Strecke und den Breitenbergtrommlern, für die super Organisation, Verpflegung und Aufmunterungen während des Rennens.

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Pfronten Marathon

Pfronten Marathon

Längen-, Höhen- und Geschwindigkeitprofil

Beschreibung und Downloads

pfronten-marathon-beschreibung.pdf [1.244 KB]

GPS Exchange Format: pfronten-marathon.gpx [75 KB]

Für Google Earth: pfronten-marathon.kml [2.085 KB]